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Deutsches Pferdemuseum -
selbst ein Stück Geschichte

Schon immer hatte das Pferd im Alltag und im Bewusstsein der Verdener Bevölkerung eine große Bedeutung, so dass der Verdener Heimatbund nach seiner Gründung 1918 recht bald begann, eine pferdekundliche Sammlung aufzubauen. Eine schlichte Sammelmappe mit der Aufschrift „Das Verdener Pferd 1924“ gilt als Anfang des Pferdemuseums und ist auch heute noch in der hippologischen Bibliothek vorhanden. In ihr wurden erste Fotos, Zeitungsausschnitte und Dokumente gesammelt.

Die Initiatoren waren der Schlossermeister und Heimatbundvorsitzende Wilhelm Ahrens und der Hippologe Erich Clausen, der das Pferdemuseum bis zu seinem Tod 1969 ehrenamtlich leitete.

Im Jahr 1965 wurde das Pferdemuseum aus dem Heimatbund ausgegliedert und unter dem Namen „Deutsches Pferdemuseum“ verselbständigt. 

Die Nachfolge Clausens tritt Hans Joachim Köhler an, unter Pferdefreunden als Leiter und Begründer der Verdener Auktionen sowie hippologischer Autor bekannt und manchmal schlicht "der Pferdepapst" genannt. Unter seiner Leitung entsteht die umfangreiche Museumsbibliothek, und das Deutsche Pferdemuseum erhält sein Wahrzeichen mit der originalgetreuen Replik des Tempelhüterdenkmals (1974). Bis 1999 ist das Museum in einem Fachwerkhaus in der Verdener Altstadt untergebracht.

Im Jahr 2000 wird das Deutsche Pferdemuseum nach Erweiterung und Neugestaltung in den Pferdeställen und Mannschaftsräumen der ehemaligen Kavalleriekaserne am Holzmarkt wieder eröffnet. Es ist eine der wichtigsten Attraktionen der Reiterstadt Verden.

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